Entscheidungen treffen

Häufig lassen wir uns bei Entscheidungen von negativen Erfahrungen beeinflussen. Doch für neue Ergebnisse braucht es neue Wege. Die Aussagen "ich kann mich nicht entscheiden" oder "ich brauche noch Zeit, um mich entscheiden zu können" sind vollkommener Quatsch, denn wir können uns nicht "nicht entscheiden".


Wir Menschen treffen in jeder Sekunde die wir leben Entscheidungen. Du glaubst mir nicht? Okay, dann frage Dich einmal: "Wieso machst Du das, was Du gerade tust eigentlich?" Wir werden nicht dazu gezwungen es genau so zu machen, sondern wir entscheiden uns dazu - unbewusst.

Demnach ist die Aussage, dass man sich nicht entscheiden kann falsch, denn wir entscheiden uns genauso weiterzumachen wie bisher. Korrekter wäre die Aussage, die wirklich dahinter steckt: "Ich bin noch nicht mutig genug einen neuen Weg zu gehen."


Das ist auch der Grund, weshalb viele Menschen schneller Entscheidungen treffen und andere weniger schnell bis gar nicht. Die Menschen, die schnelle Entscheidungen treffen haben ein Vertrauen zu sich und ihrer Innenwelt. Sie erkennen häufiger schnell - teilweise auch unterbewusst - wann ihnen eine alte Angst begegnet und wie hoch das Risiko ist uns wirklich schützen zu müssen, statt etwas Neuem und Gutem zu begegnen.


Die Wahrscheinlichkeit, dass Du oder einige in Deinem Umfeld sich von solch einer Angst beeinflussen lassen ist hoch. Sie kann in allen Lebensbereichen auftauchen. Das Schlimmste daran ist, dass wir erste Anzeichen dafür gerne übersehen, da es schon fast zur Normalität gehört über Dinge zu meckern, statt aktiv etwas zu ändern.

  • Der eine Kollege, der sich immer wieder so verhält, dass es andere stört.

  • Der Partner, wegen dem wir ständig zu spät kommen.

  • Die Freundin, die uns alle Nase lang versetzt.

  • Der Familienangehörige, der sein Leben anders lebt, als es die Familie für "richtig" hält.

  • Die Bekannte, die auf jeder Feier immer das gleiche "eklige" Essen mitbringt.

  • Die Eltern, die ihre Kinder immer von anderen Eltern mitnehmen lassen.

  • Die Nachbarin, die immer einen anderen Typen mit nach Hause nimmt.

  • Die Unbekannten, die ständig im Halteverbot parken.

  • Der Verkäufer, der ständig grimmig guckt und vor sich her brummt.

  • Die Ärztin, die kein Mitgefühl für unsere Befindlichkeiten hat.

  • Der Chef, der nur die Frauen freundlich grüßt und Männer ignoriert.

  • usw.

Die Liste kann man unendlich weiterführen.


Wenn wir uns bewusst machen, dass wir uns AKTIV für das gleiche Leben wie bisher entscheiden, in dem Moment, wo wir meinen noch Zeit zu brauchen, fällt es uns leichter unsere dahinterliegende Angst zuerkennen. Nur wer mutig genug ist dahin zu sehen, kann auch Entscheidungen treffen die einen zum Glück und in die individuelle Freiheit führen - statt uns selbst zu blockieren und abzuhalten.


Meckern hilft nur dann weiter, wenn wir uns selbst dabei zuhören und aktiv ändern was uns stört.

Es sind nämlich nicht die anderen Menschen Schuld an dem was Dich stört. Der Ärger stammt aus Dir, also kannst auch nur Du etwas an Deiner Situation verändern. Dafür stehen auch einige universelle Gesetze. Du kennst diese noch nicht? Dann lies sie gerne hier nach:




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