Meine Top 5 Tools - Tunnelblick & Scheuklappen

Hochsensible neigen durch die durchgehend einwirkende Reizüberflutung häufig dazu, Schutzmechanismen zu entwickeln, die sie zwar besser durch den Alltag bringen, allerdings weiterhin Energie ziehen. Dabei gehen meist auch Momente verloren, die beim Energietanken helfen würden.


Ob an Bahnhöfen, Flughäfen oder Kaufhäusern - wenn Orte von Menschenmengen übersät sind, kann das einen Hochsensiblen schnell auslaugen. Ein Tunnelblick hilft da häufig weiter - viele Eindrücke werden ausgeblendet und man läuft mit energetischen Scheuklappen durch die Situation.


Da man solche Situationen allerdings nicht immer meiden kann - besonders, wenn ein Teil des Arbeitsweges den überfüllten Bahnhof beinhaltet - gebe ich Dir hier meine Top 5 Tools mit, die Dir dabei helfen können, den Tunnelblick abzulegen und wieder empfänglicher für die schönen Moment zu sein.


Tool 1 - Dankbarkeits- & Fokusaufgaben

Bewusst das aufnehmen und anerkennen, was einem gerade aufgefallen ist. z.B. das hingerotzte Kaugummi Danach seinen Fokus auf die Dankbarkeit setzen und bewusst wahrnehmen, wofür man dankbar im Leben ist.


Oder sich eine Aufgabe stellen: "Wie viele Kinderlächeln sehe ich auf meinem Weg?" [Dort macht es tatsächlich mehr Sinn, sich gleich etwas zu suchen, was einen selbst zum Lächeln bringt. Sonst könnte es wieder zur Quelle von Energiefressern werden.]

Tool 2 - Progressive Muskelentspannung

Tool 3 - Bewusste Vermeidung

Tool 4 - Gehörschutz / Geruchssinn ablenken

Tool 5 - Innere Selbstgespräche


Du siehst, es ist viel "bewusst", doch genau darum geht es am Anfang. Der Schutzmechanismus wirkt oft unterbewusst in uns. Wenn wir uns durch dieses anfänglich neue Bewusstsein umprogrammieren, gehen die Tools in unser Unterbewusstsein über und der Schutzmechanismus tritt zur Seite.

Manchmal brauchen neue Gewohnheiten Zeit, doch es lohnt sich, wenn man damit langfristig Energie einsparen kann.

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